Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Hier werden Fachthemen diskutiert. Welche Daten soll das System enthalten? Welche Funktionen soll das Neusystem enthalten?

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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby Independent » 08 Apr 2013, 05:11

1) Die Trennung zwischen Publisher und Distributor ist sinnlos und sollte aufgegeben werden.


Hä? das verstehe ich nicht. Es mag sein das bei heutigen spielen der publisher auch der Distributor gleich sind aber früher war das gang und gebe.

http://www.mobygames.com/browse/games/a ... ist-games/
Klassisches beispiel wäre da zu nennen: Die Spiele von ID. (Doom, Quake....)

Ubi Soft: Das Spiel Star Wars hat Ubisoft vertreiben und zwar die französische Version.
http://www.mobygames.com/game/dos/star- ... lease-info

Da gibt es noch 100 andere beispiel wo ein fremder Hersteller distribute gemacht hat. Deswegen ist eine auflistung wer was gemacht hat doch schon sehr wichtig. Zu sagen das die Französische version von Star Wars Tie Fighter einfach sagen das war LucasArts halte ich für falsch.

Und wenn wir schon mal dabei sind:
Es gab Hersteller die haben nur die Musik oder soundfx zum Spiel gemacht und nix anderes. Thalion Software war so eine Firma zum Beispiel.
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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby MZ per X » 08 Apr 2013, 07:54

Independent wrote:Deswegen ist eine auflistung wer was gemacht hat doch schon sehr wichtig. Zu sagen das die Französische version von Star Wars Tie Fighter einfach sagen das war LucasArts halte ich für falsch.

Bitte versteh das nicht falsch, ich will die Distributoren nicht weglassen. Ich will nur, dass wir die Firmen nicht mehr benennen müssen (eine als Publisher, eine als Distributor), weil genau das große Abgrenzungsprobleme mit sich bringt (siehe hydr0x' Startbeitrag). Bei TIE Fighter wären dann LucasArts und Ubisoft eben die Firmen, die das Spiel an den Mann gebracht haben. Was sie dabei genau getan haben, könnte man über die o.g. "Indizien" abbilden.

Independent wrote:Und wenn wir schon mal dabei sind: Es gab Hersteller die haben nur die Musik oder soundfx zum Spiel gemacht und nix anderes. Thalion Software war so eine Firma zum Beispiel.

Das ist ein anderes Thema, ein einfacheres. Wer (mit)entwickelt hat und in welcher Form, ist meist viel eindeutiger. In diesem Thread hier reden wir über die Publisher und Distributoren.
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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby hydr0x » 08 Apr 2013, 08:26

Du denkst mir zu wenig an den späteren Gebrauch dieser Daten. Es ist ja schön und gut wenn du alle Spiel<->Firma Verbindungen genau abbilden willst und dabei NICHT auf vordefinierte Standardrollen zurückgreifen willst. Das Problem ist nur: Welche dieser Verbindungen willst du denn z.B. in den Suchresultaten darstellen? Oder in Statistiken benutzen? Wie stellst du dir Suchanfragen vor? Wenn jemand nach Ubi Soft Spielen sucht, will er dann wirklich die FR-Distribution von Tie Fighter in der Liste? Ich weiß dass du immer sagst dass das Datenmodell unabhängig von der Implementierung ist, ist ja auch eine Software-Design Grundregel. Hier geht es aber vielmehr darum den Untersuchungsbereich korrekt für den späteren Verwendungszweck zu erfassen.
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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby Rocky » 08 Apr 2013, 11:16

MZ per X wrote:Bitte versteh das nicht falsch, ich will die Distributoren nicht weglassen. Ich will nur, dass wir die Firmen nicht mehr benennen müssen (eine als Publisher, eine als Distributor), weil genau das große Abgrenzungsprobleme mit sich bringt (siehe hydr0x' Startbeitrag). Bei TIE Fighter wären dann LucasArts und Ubisoft eben die Firmen, die das Spiel an den Mann gebracht haben. Was sie dabei genau getan haben, könnte man über die o.g. "Indizien" abbilden.


Falls ich dich richtig verstehe, möchtest du statt einer Trennung Publisher/Distributor eine etwas "verwaschenere" Bezeichnung, die beide Funktionen beinhaltet? Damit würden aber doch dann alle eindeutigen Fälle, bei denen eine klare Trennung offen liegt, unnötig unscharf dargestellt.

Wenn ich mal als Beispiel "Tower of Babel" nehme (siehe Werbeanzeige: http://www.kultpower.de/archiv/hefte/powerplay_1990-03/big/powerplay_1990-03_011.jpg), dann ist doch Rainbird klar der Publisher und Rushware der Vertrieb für Deutschland, Karosoft für Österreich und Thali für die Schweiz. Dieses würde ich auch gerne glasklar und eindeutig in der Datenbank wiederfinden und nicht etwa Rainbird & Rushware als aufgeweichtes "an den Mann gebracht".

Eine Lösung für das "Softgold-Problem" habe ich allerdings auch nicht parat. :?
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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby Independent » 08 Apr 2013, 12:45

Wie stellst du dir Suchanfragen vor? Wenn jemand nach Ubi Soft Spielen sucht, will er dann wirklich die FR-Distribution von Tie Fighter in der Liste?


Das wäre kompliziert aber entspricht der Tatsache aus meiner Sicht. Wenn ich als publisher Ubisoft eingebe will ich ja alle spiele finden die von Ubisoft vertrieben wurden und Tie Figter wäre ja da nicht drin. Wenn ich LucasArts eingebe und ich dann irgendwo sehe: aha UbiSoft hat die französische version von tie figter raus gebracht wäre das nicht richtig weil dies nicht der Tatsachen entspricht weil LucasArts dies eben UbiSoft übertragen hat. Oder stellt sich Lucasarts dahin und sagt: Ha wir haben auch das Spiel Tie Figter in Frankreich raus gebracht? Das mag sein das sie die US version in Frankreich raus gebracht haben als import aber die französische version hat eben ubisoft herausgebracht. Wir wissen alle das LucasArts das Spiel Entwickelt hat.

Das selbe ist mit Softgold: Wenn ich Softgold eingebe will ich alle spiele sehe die unter diesen label, produziert, veröffentlicht oder vertrieben wurden. Softgold ist für mich ein Publisher da er das spiel eingedeutscht hat, deutsche Verpackung, Anleitung, Support etc.
Softgold ein Tochterunternehmen von Rushware trotzdem ist und bleibt es ein Publisher für dieses Spiel und wenn es nur die Star Wars spiele waren.

Also wenn ich in der Suche Softgold eingebe sollte da auch stehen Tie Fighter. So wie es auch bei Mobygames ist:
http://www.mobygames.com/browse/games/s ... iele-gmbh/

Wenn ich Softgold eingebe und ich alle spiele finde außer die Tie Fighter Spiele ist das schlicht falsch. Wenn ich stattdessen LucasArts eingebe und ich dann lese das LucasArts das spiel Tie Fighter in Deutschland veröffentlicht hat ist das dann etwa Richtig? Wenn ich dann als neutraler user über oregami.org stolpern würde und lesen würde das LucasArts das Spiel Tie Fighter in Deutschland veröffentlicht hat würde ich zu meiner Verpackung gehen und nachschauen, mich anmelden und dies korrigieren und sagen hier habe ich ne deutsche version. Und wenn ich dann als antwort bekommen würde das ist so richtig würde ich mir mein teil denken.

Als ich aktive bei TL und MG war habe ich mir beim amiga sogar die mühe gemacht die files zu entpacken und mit ein hexeditor nach den wörtern gesucht. Aber MG hat das gar nicht interessiert und die Hol war dankbar darüber.
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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby MZ per X » 08 Apr 2013, 13:14

hydr0x wrote:Du denkst mir zu wenig an den späteren Gebrauch dieser Daten.

Und Du denkst zu viel daran. :) Dass das obige Modell bei RetroCollect nicht umsetzbar ist, ist mir schon bewusst.

hydr0x wrote:Es ist ja schön und gut wenn du alle Spiel<->Firma Verbindungen genau abbilden willst und dabei NICHT auf vordefinierte Standardrollen zurückgreifen willst.

Nochmal zur Klarstellung: Ich wollte zunächst nur Publisher und Distributor zusammenlegen, um das "Softgold-Problem" zu lösen, mehr nicht. Die anderen Firmenrollen wie Entwickler, Sound, Portierung, etc. sollen so bleiben.

hydr0x wrote:Ich weiß dass du immer sagst dass das Datenmodell unabhängig von der Implementierung ist, ist ja auch eine Software-Design Grundregel.

Okay, dann nutzen wir mal diese Grundregel zu einem alternativen Vorschlag:

1) Wir definieren die Rollen "Publisher" und "Distributor" im System.

2) Bei Eingabe eines neuen Releases ist der "Publisher" eine der Pflichteingaben, aber vereinfacht über die Konzernregelung.

---> "Das ist ein EA-Release."

3) Die Eingabe von "Indizien" für Publishing und Distribution ist unabhängig davon möglich.

4) Es wird ein Algorithmus programmiert, der aus den gespeicherten Indizien berechnet, ob eine Firma eher Publisher oder eher Distributor war. Das meine ich so ähnlich wie die Plus/Minus-Liste von hydr0x oben.

5) Selbstverständlich gibt es auch Indizien, die eine Firma eindeutig als Publisher oder Distributor identifizieren, siehe die Werbeanzeige von Rocky.

6) Bei der Ausgabe von Daten (zB bei einer Suche oder einer Release-Infoseite) schaut das System zunächst, ob der Algorithmus für eine Firma eine wahrscheinliche Rolle errechnen kann. Wenn ja, wird diese ausgegeben. Wenn nein, wird entweder eine "verwaschene" Rolle ausgegeben oder es wird als Fallback auf die Daten aus 2) zurückgegriffen.

7) Das alles erfolgt natürlich transparent für den User.

Diese Lösung müsste doch für alle Seiten annehmbar sein, oder?

Rocky wrote:Wenn ich mal als Beispiel "Tower of Babel" nehme (siehe Werbeanzeige: http://www.kultpower.de/archiv/hefte/po ... 03_011.jpg), dann ist doch Rainbird klar der Publisher und Rushware der Vertrieb für Deutschland, Karosoft für Österreich und Thali für die Schweiz.

Bei den Distributoren stimme ich Dir zu, aber das Rainbird der Publisher von "Tower of Babel" sein soll, sehe ich dort nicht. Da ist lediglich das Rainbird-Logo zu sehen und daneben steht "Masters of Strategy", mehr nicht, und das ganze noch in der Weird-Dreams-Spalte. Wenn ich mir die Release-Seiten beider Spiele bei Mobygames ansehe, verstärken sich meine Zweifel.
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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby Rocky » 08 Apr 2013, 14:34

MZ per X wrote:Bei den Distributoren stimme ich Dir zu, aber das Rainbird der Publisher von "Tower of Babel" sein soll, sehe ich dort nicht.


Ich gebe zu, das habe ich etwas unglücklich formuliert: Die Distributoren hatte ich aus der Anzeige, den Publisher von der Spiele-Box. Aus dieser Kombination heraus erschien mir die Zuteilung Publisher und Distributor eindeutig. Ich hätte der Vollständigkeit halber auch einen Boxscan verlinken sollen.

MZ per X wrote:Wenn ich mir die Release-Seiten beider Spiele bei Mobygames ansehe, verstärken sich meine Zweifel.


Dass Moby Microprose als Publisher angibt könnte daran liegen, dass Rainbird in 1989 von ihnen übernommen wurde und somit nur noch ein Label von Microprose war. :?: Korrekt finde ich diese Darstellung allerdings nicht. Bei Weird Dreams sind die Angaben aus meiner Sicht richtig (zumindest was z.b. die Amiga-Version betrifft).
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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby Trypticon » 08 Apr 2013, 14:44

Mein ursprünglicher Beitrag wurde verschluckt. Verdammt.
Kurz:

ELITE: Ganz klar Telecomsoft für diese version. Es steht auch auf dem Backcover drauf: Published in the USA by Telecomsoft
Les Manly UK: Accolade
Star Command Französisch: SSI, Übersetzung war Ubi Soft
Drakkhen US: Die US version infogrames
Autoduel UK: Origin oder Microprose einer von den beiden. Um dies herauszufinden müsste man die version spielen um genaueres zu sagen.
Bards Tale II deutsch: Auch diese Version müsste man spielen um genaueres zu sagen.


1)Elite: Auch ist gut :) . Wenn da der Sticker nicht drauf wäre, wäre das ein Firebird-Titel für mich. Ist ein sehr starkes Label. Generell, denke ich aber auch, das wenn extra ein "Published by" vermerkt ist, das gilt, allerdings würde ich mich unwohl fühlen wenn Firebird dann komplett unter den Tisch fällt.
2)Les Manly UK: Hier ging es eigentlich darum, welche Niederlassung im Speziellen. Klar steht da die US-Adresse drauf, trotzdem könnte man ja die Ansicht vertreten, das lokal Vorrang hat.
3) Star Command. War glaube ich kein gutes Beispiel, Ubisoft hat in dem Fall auch den Vertrieb übernommen. Hätte wahrscheinlich eher einen Spanischen release nehmen sollen, die pflastern ihre Logos auch vorne drauf :)
4) Drakkhen. Also, das hat mich schon überrascht. Data East hat hier ja die Lizenz, extra das Draconian Label, Copyright und Produktion für Nordamerika...und trotzdem noch Infogrames?
5)Autoduel. Co-Publishing generell nicht? Im Spiel wird schätze ich mal nur der Name Origin auftauchen, ist meiner Erinnerung nach bei der UK Atari version so. Was denn auch gleich die Problematik aufzeigt, dass zwar prinzipiell wenig alte Spiele nicht getestet werden können, aber eben nicht in jeder Version.
6)Bard's Tale II. Siehe oben - würde mich überraschen, wenn die Version was anderes zeigt, als EA Logos ohne Hinweis auf Niederlassungen. Auch hier denke ich, sieht man die Problematik. Was soll gelten? Amerikanischer Mutterkonzern, Englische oder deutsche Niederlassungen (so sie denn zu dem Zeitpunkt existieren?).

Bei den Distributoren stimme ich Dir zu, aber das Rainbird der Publisher von "Tower of Babel" sein soll, sehe ich dort nicht. Da ist lediglich das Rainbird-Logo zu sehen und daneben steht "Masters of Strategy", mehr nicht, und das ganze noch in der Weird-Dreams-Spalte. Wenn ich mir die Release-Seiten beider Spiele bei Mobygames ansehe, verstärken sich meine Zweifel.

Bei Moby ist das meiner Meinung nach in dem Fall die erwähnte Inkonsistenz, die meisten Einträge gehen eher nach Label. Derer gab es von Microprose ja nicht wenige (z.b. Microstyle.)
Last edited by Trypticon on 08 Apr 2013, 23:38, edited 1 time in total.
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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby Rocky » 08 Apr 2013, 16:45

Trypticon wrote:2)Les Manly UK: Hier ging es eigentlich darum, welche Niederlassung im Speziellen. Klar steht da die US-Adresse drauf, trotzdem könnte man ja die Ansicht vertreten, das lokal Vorrang hat.

In der Werbeanzeige zu diesem Spiel (PowerPlay 2/92) wird "Accolade Europe Ltd., London" genannt. Diese Niederlassung würde ich auch unbedingt als Publisher eintragen. Eine dahingehend interessante Quelle sind auch oft die Registrierkarten, die vielen damaligen Spielen beilagen.

4) Drakkhen. Also, das hat mich schon überrascht. Data East hat hier ja die Lizenz, extra das Draconian Label, Copyright und Produktion für Nordamerika...und trotzdem noch Infogrames?

Für die US-Version würde ich eindeutig Draconian (https://www.trademarkia.com/draconian-74052433.html) als Publisher eintragen.

5)Autoduel. Co-Publishing generell nicht? Im Spiel wird schätze ich mal nur der Name Origin auftauchen, ist meiner Erinnerung nach bei der UK Atari version so. Was denn auch gleich die Problematik aufzeigt, dass zwar prinzipiell wenig alte Spiele nicht getestet werden können, aber eben nicht in jeder Version.

Schwierig... entweder MicroProse oder auch Origin mit dabei als Co-Publisher. Zum einen steht da ja was von "Joint Venturers in Europe" auf der Packungsrückseite, zum anderen steht auf der Diskette der UK-PC-Version Origin mit einer englischen Adresse. Vielleicht aber auch Origin UK als Publisher und MicroProse als Distributor...?

6)Bard's Tale II. Siehe oben - würde mich überraschen, wenn die Version was anderes zeigt, als EA logos ohne Hinweis auf Niederlassungen.

Tippen würde ich auf Electronic Arts UK, Ltd. als Publisher. In Deutschland wurde Bard's Tale 1 von Arioasoft vertrieben, ob das bei Bard's Tale 2 auch noch so war, weiß ich nicht. Hier würden Anleitung & Registrierkarte sicher auch wieder weiterhelfen.

Auch hier denke ich, sieht man die Problematik. Was soll gelten? Amerikanischer Mutterkonzern, Englische oder deutsche Niederlassungen (so sie denn zu dem Zeitpunkt existieren?).

Im Detail würde ich die entsprechenden Niederlassungen eintragen. Man kann die ja dann mit dem Mutterkonzern verknüpfen.
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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby hydr0x » 08 Apr 2013, 18:09

Rocky wrote:
Trypticon wrote:2)Les Manly UK: Hier ging es eigentlich darum, welche Niederlassung im Speziellen. Klar steht da die US-Adresse drauf, trotzdem könnte man ja die Ansicht vertreten, das lokal Vorrang hat.

In der Werbeanzeige zu diesem Spiel (PowerPlay 2/92) wird "Accolade Europe Ltd., London" genannt. Diese Niederlassung würde ich auch unbedingt als Publisher eintragen. Eine dahingehend interessante Quelle sind auch oft die Registrierkarten, die vielen damaligen Spielen beilagen.


Nur das die Registrierkarten meistens zum Distributor gingen ;)

@MZperX

Da liegst du falsch, umsetzbar wäre das problemlos. Natürlich mit der gleichen inherenten Problematik der Suche und anderer Auswertungen. Die Release-Firma Beziehungs ist bei uns selbstverständlich auch über Rollen geregelt und nicht starr.
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Re: Softgold oder: wann ist ein Publisher ein Publisher?

Postby Sidasa » 16 Apr 2013, 21:31

Habe aus dem Gameplan Lexikon (kurz: GPX) was zu dem Thema gefunden:

Aus der Einführung zu den Firmenporträts:
Es wurden alle Firmen aufgenommen, die Computer- und Videospiele konzeptionierten und programmierten (Entwickler, Studio, Team) sowie Unternehmen, die sie verlegten und vermarkteten (Hersteller, Verlag, Publisher). Die drei in Klammern genannten Begriffe verwendet GPX jeweils gleichwertig. Nur in Ausnahmen beschreibt das Lexikon reine Vertriebsfirmen (Distributor) sowie spezialisierte Dienstleister in den Bereichen Grafik, Animation und Sound.
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